Aus der Begrüssungsansprache unseres Präsidenten Kurt Müller.
Am 11. Januar 1963 war die Gründungsversammlung des Jodlerchörli Kirchlindach. Am Dienstag den 15. Januar war die erste Gesangsprobe. Am Ende des ersten Vereinsjahres 63 hatte man ein Vermögen von Fr. 116.85. Und am 14. Und 15. März 1964 wurde der erste Heimatabend in der Linde Kirchlindach durchgeführt.
Es folgten der Beitritt zum Bernisch-Kantonalen-Jodlerverband und ein festlicher Gründungsumzug in Kirchlindach. Es folgten viele Auftritte an Konzerten, Jodlerfesten, Gottesdiensten, Jubilarensingen. Am Meikirchmärit, auf den Strassen und an privaten Anlässen. Auch geprobt und auswendig gelernt wurde viel. Vereinsreisen im In- und Ausland gab es natürlich auch. Das Chörli war gut und hatte Erfolg.
Wenn man die alten Fotos anschaut, begreift man auch, warum heute Schluss ist. Die jungen Burschen von damals sind alt geworden, ausgetreten oder sogar verstorben. So lange alles gut läuft steht die Nachwuchsausbildung nicht im Zentrum der Aktivitäten, vielleicht ein Fehler den wir heute büssen müssen.
Das neue Jahr hat uns gezeigt, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn man zusammen glücklich sein kann. Gerade deshalb wünschen wir euch heute Abend eine gute Zeit hier bei uns. Wir wollen geniessen und dankbar sein für alle schönen Erinnerungen die uns allen bleiben werden.
Sollte sich etwas Hühnerhaut bilden, so wäre eines unserer Ziele für das heutige Konzert erreicht.
Sabina Kuhn (von Kurt Müller)
Am ersten April 1998 besuchte Sabina die erste Probe beim Jodlerchörli Kirchlindach. "Eine neue erfolgreiche Ära nahm ihren Anfang", heisst es in einer Chronik. Heute ist sie die Stimme und die wichtigste Person des Chörlis, und sie ist Ehrenmitglied, weil sie das Chörli auch in schwierigen Zeiten nicht verlassen hat sondern uns als Dirigentin unterstützt und motiviert hat, bis zuletzt, bis heute Abend. Wie viele Stunden und Kilometer Sabina bis heute für das Singen und Jodeln eingesetzt hat, können wir uns gar nicht vorstellen. Noch heute nimmt sie Gesangsunterricht, weil Perfektion nicht von selber kommt. Nein man muss dafür hart arbeiten, das hat Sabina immer gemacht.
Sabina, für deinen unglaublichen Einsatz zu Gunsten des Jodlerchörlis bekommst du heute den mehr als nur verdienten, grossen, lauten, und herzlichen Lohn von uns allen.
(Tosender Applaus)
Sabine Kuhn, hier mit ihrer musikalischen Begleiterin Catherine Henchoz.